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Zwei Hände die eine Herz formen über den Städten Landshut und Vilsbiburg

VR-Bank Landshut-Isar-Vils eG

DIE Bank im Herzen Niederbayerns

Regional verwurzelt, menschlich nah und nachhaltig leistungsfähig

Landshut und seine Umgebung sind das Kraftzentrum Niederbayerns. Die VR-Bank Landshut eG und die VR-Bank Isar-Vils eG sind seit über einem Jahrhundert fest verankert in unserer prosperierenden Heimatregion. Darauf sind wir stolz und fühlen uns unserem Erbe verpflichtet. Es ist geprägt von einer konsequenten Orientierung unseres Geschäftsmodells am genossenschaftlichen Förderauftrag, dem sich beide Banken verpflichtet fühlen. Um diesem Förderauftrag weiterhin gerecht zu werden, wollen die VR-Bank Landshut eG und die VR-Bank Isar-Vils eG zur VR-Bank Landshut-Isar-Vils eG fusionieren.

Zahlen/Daten/Fakten (Angaben per Ende 2024)

FaktenVR-Bank Landshut eGVR-Bank Isar-Vils eGVR-Bank-Landshut-Isar-Vils-eG
Mitarbeitende ca. 100ca. 160ca. 260
Mitgliederca. 4.500ca. 10.500ca. 15.000
Kundenca. 16.000ca. 35.000ca. 51.000
Geschäftsstellen5712
Bilanzsumme 722,8 Mio. Euro 1,23 Mrd. Euro1,95 Mrd.

Meilensteine

  • 12. Januar 2026: Die Aufsichtsräte der VR-Bank Landshut eG und der VR-Bank Isar-Vils eG beschlossen auf Vorschlag der Vorstände jeweils einstimmig, Fusionsgespräche zu führen.
  • Januar/Februar/März: Erarbeitung eines Verschmelzungsvertrages
  • April/Mai 2026: Vertreterdialoge zur Vorstellung und Diskussion des Verschmelzungsvertrages
  • 29. und 30. Juni 2026: Vertreterversammlungen zur Beschlussfassung der Fusion zur VR-Bank Landshut-Isar-Vils eG rückwirkend zum 1. Januar 2026
  • 6 – 8 Wochen nach der Vertreterversammlung: Juristische Fusion durch Eintragung ins Genossenschaftsregister
  • 21. November 2026: technische Fusion (Zusammenführung der Banksysteme)

Geschäftsgebiet

Eine Landkarte von Niederbayern mit den einzelnen Geschäftsstellen der zukünftigen VR-Bank Landshut-Isar-Vils eG

FAQ zur Fusion

Warum wollen die VR-Bank Landshut eG und die VR-Bank Isar-Vils eG fusionieren?

Landshut und seine Umgebung sind das Kraftzentrum Niederbayerns. Die VR-Bank Landshut eG und die VR-Bank Isar-Vils eG sind seit über einem Jahrhundert fest verankert in unserer prosperierenden Heimatregion. Darauf sind wir stolz und fühlen uns dem Erbe verpflichtet. Es ist geprägt von einer konsequenten Orientierung unseres Geschäftsmodells am genossenschaftlichen Förderauftrag, dem sich beide Banken, ihre Mitarbeitenden, ihre Vorstände und ihre Aufsichtsräte verpflichtet fühlen. Um diesem Förderauftrag weiterhin gerecht zu werden, wollen die VR-Bank Landshut eG und die VR-Bank Isar-Vils eG fusionieren. Wir wollen „DIE Bank im Herzen Niederbayerns“ werden – regional verwurzelt, menschlich nah und nachhaltig leistungsfähig.

Eine Fusion wird uns helfen, den Bedürfnissen von Mittelstand, Handwerk, Landwirtschaft und freien Berufen ebenso gerecht zu werden, wie denen von Privatpersonen. Gemeinsam wachsen wir mit unseren Firmenkunden, gemeinsam erfüllen wir die Herausforderungen von Bürokratie und Regulatorik effizienter, gemeinsam fällt es uns leichter, unsere Arbeitgeberattraktivität weiter zu steigern. Notwendige Investitionen in die Digitalisierung sowie in die regionalen Beratungsangebote sind durch eine Bündelung unserer Kräfte deutlich besser zu stemmen.

Daher streben wir diese Fusion zwischen zwei Partnern, die kulturell und geschäftspolitisch zusammenpassen, an. Dazu kommen Skaleneffekte: Wir können die Kosten besser auf unse Haus aufteilen, weil wir beispielsweise Prüfungskosten nur einmal haben.

Müssen die Banken aus wirtschaftlichen Gründen fusionieren?

Nein. Einen Druck zur Fusion haben wir dank unserer wirtschaftlichen Stabilität nie verspürt. Aber natürlich sehen auch wir Umfeldveränderungen: Wachsende Regulatorik, wachsende Betriebe, Arbeitskräftemangel, Investitionsbedarf und immer größere Nachbarbanken. Als verantwortungsbewussten Entscheidungsträgern einer Genossenschaftsbank ist es unsere Pflicht, stets zu prüfen, ob sich strategische Möglichkeiten ergeben, die es uns ermöglichen, Größenvorteile zu generieren und so unser erfolgreiches Geschäftsmodell für die Zukunft zu sichern – ohne das aufzugeben, was uns stark macht

Warum passen die VR-Bank Landshut eG und die VR-Bank Isar-Vils eG zusammen?

Die Geschäftsgebiete grenzen aneinander und überlappen sich sogar in Landshut. Beide Banken verfolgen aus tiefer Überzeugung ein am genossenschaftlichen Förderauftrag orientiertes Geschäftsmodell in Landshut und Umgebung, dem Herzen Niederbayerns. Die Kundenstrukturen ergänzen sich ideal und gemeinsam erreichen wir eine Größe, die Nähe und Regionalität weiterhin gestattet. Mit neuer Stärke können wir den genossenschaftlichen Förderauftrag noch besser ausfüllen. Bodenständigkeit, Bekenntnis zu Handwerk, Mittelstand und Landwirtschaft sowie Verantwortung für unsere Mitarbeitenden zeichnen uns gleichermaßen aus. Das macht uns bislang erfolgreich und menschlich.

Wie würde die neue Bank heißen?

Beiden Banken ist ein regionaler Bezug zu unserer gemeinsame Heimatregion wichtig. Daher würde die künftige Bank VR-Bank Landshut-Isar-Vils eG heißen. In einem Claim wollen wir den Heimatbezug noch einmal besonders hervorheben: VR-Bank Landshut-Isar-Vils eG - „DIE Bank im Herzen Niederbayerns“.

Was haben die Mitglieder von einer Fusion?

Zunächst einmal profitiert jedes Mitglied von einer Stärkung seiner Genossenschaft durch eine Bündelung der Kräfte und die damit verbundene effizientere Erfüllung von Bürokratieaufgaben, die wachsende Ertragsstärke durch das Heben von Synergien sowie die Größenvorteile bei erforderlichen Investitionen. Darüber hinaus aber gibt es eine Fülle unmittelbarer Vorteile für Mitglieder. Beispielhaft sind zu nennen:

  •  Beschäftigung von Spezialisten in den Bereichen Landwirtschaft, Projektgeschäft, Immobilien und Generationenberatung.
  • Ausweitung des Angebotes im Versicherungsgeschäft um Angebote weiterer Versicherungsunternehmen neben der R+V
  • Mitwachsen mit den Firmenkunden durch höhere Kreditobergrenzen
  •  deutlich attraktiveres digitales Angebot bei gleichzeitigem Ausbau der persönliche Beratung
  • Nutzung des Kunden-Dialog-Centers der VR-Bank Isar-Vils
Werden im Zuge der Fusion Filialen der beiden Banken geschlossen?

Nein, das ist kein Thema der Fusionsgespräche. Auch nach der Fusion wird es die bestehenden Standorte weiterhin geben. Aber er ist Aufgabe des Vorstandes stets zu prüfen, mit welchen Leistungen, Strukturen und Prozesse die Genossenschaft ihren Förderauftrag bestmöglich erfüllen kann. Dazu gehört auch die regelmäßige Überprüfung des Filialkonzeptes unter dem Aspekt, inwieweit es dem Kundenverhalten entspricht. Klar ist dabei, dass die Online-Filiale für einfache Serviceleistungen die am stärksten wachsende Filiale ist. Sie kann aber nicht die persönliche Beratung in einer Geschäftsstelle ersetzen. Daher werden wir langfristig, ob Fusion oder nicht, in der Fläche präsent bleiben und gleichzeitig unsere digitalen Angebote ausbauen.

Wird es Kündigungen geben?

Nein. Es werden keine Arbeitskräfte eingespart, wir brauchen nach wie vor jeden Mitarbeiter. Das ist insbesondere in den Betriebsbereichen der Fall, wo es zunehmend schwierig ist, genügend Mitarbeitende zu gewinnen. Dort können wir künftig auch besser Spitzenzeiten abfedern. Ergo: Wir haben mehr Zeit für Kunden.

Aber auch die weiteren Vorteile einer Fusion für Mitarbeitende über die Sicherung der Arbeitsplätze hinaus sollten gesehen werden. Zu nennen sind beispielsweise:

  • verbesserte Entwicklungsperspektiven sowie langfristig sichere Arbeitsplätze in einem attraktiven Wirtschaftsraum
  • Spezialisierungsmöglichkeiten
  • Möglichkeit zu zusätzlichen Investitionen in die Arbeitgeberattraktivität
Was ändert sich für Kunden im Tagesgeschäft? Müssen Kundinnen und Kunden jetzt schon etwas tun?

Wir stehen am Anfang eines langen Prozesses. Aktuell bleibt im Tagesgeschäftalles so wie es ist. Auch müssen Kundinnen und Kunden nichts unternehmen. Über alles Erforderliche werden wir rechtzeitig und umfassend informieren sowie Hilfestellung geben. Eines aber ist ganz wichtig: Regelmäßig nehmen Betrüger Bankfusionen zum Anlass, um an persönliche Daten der Bankkunden zu gelangen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rufen Sie niemals an und fordern Sie niemals auf, persönliche Daten, PIN oder TAN am Telefon preiszugeben. Beachten Sie dazu auch die Sicherheitshinweise zum Schutz vor Phishing und Trojanern auf unserer Homepage hier. Sollten Sie sich unsicher sein, nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Bleiben die bekannten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner erhalten?

Unser Ziel ist es, bestehende und bewährte Beziehungen von Kundinnen und Kunden zu Beraterinnen und Beratern zu erhalten. Dies wird auch der Regelfall sein. Aber selbstverständlich kann es vorkommen, dass Mitarbeitende die sich aus der Fusion ergebenden Chancen nutzen wollen und neue Karriereschritte unternehmen. Dem wollen wir im Interesse der Mitarbeitenden nicht im Weg stehen.

Gibt es schon weitere Regelungen?

Nein, alles weitere wird sich in den Fusionsgesprächen ergeben

Wie geht es weiter?

In den Fusionsgesprächen werden alle relevanten Fragen verhandelt. Die Ergebnisse der Gespräche münden in einem Verschmelzungsvertrag. Ziel ist es, auf den diesjährigen Vertreterversammlungen beider Banken die erforderlichen Beschlüsse zu treffen, so dass eine Fusion rückwirkend zum 1. Januar 2026 möglich wird. Zuvor werden in Informationsveranstaltungen die Regelungen des Verschmelzungsvertrages ausführlich vorgestellt und mit den Vertretern erörtert, so dass sie sich vor der Abstimmung eine Meinung auf Basis umfassender Information bilden können. Selbstverständlich werden auch die Mitarbeitenden umfassend, transparent und zeitlich parallel auf dem Laufenden gehalten.